Montag, 16. August 2010
APADAC zwischen den Fronten- Hilfe notwendig
Entgegen der Darstellung auf den Spendenseiten ist Newton eben kein Strassenhund gewesen, der von einer Meute Hunde auf offener Strasse verletzt wurde.
Ohne überhaupt zu wissen, was in Deutschland ablief, blieb das Adoptionsgesuch des Hundes Newton (der auch vor dem Unfall schon Newton hiess und nicht diesen Namen wie auf dieser Seite anscheinend spendenwirksam erfunden erst nach dem Unfall bekommen, um nicht "namenlos" zu sterben)
Wir erinnern an folgenden Text:
Zitat:
Eine arme Seele, die auf der Strasse herumstreunte, wurde von anderen agressiven Hunde vor ein paar Tagen angefallen und bei lebendigem Leibe zerfleischt. Menschen schritten ein und befreiten dieses Häufchen Elend aus dem schrecklichen Angriff der Meute und legten dieses arme Tier einfach bei Apadac ab, in der Hoffnung, daß man sich darum kümmere. Den Helfern von Apadac wurde übel bei diesem Anblick und trugen das Seelchen, welches unerträglich wimmerte ins Auto und fuhren in die Klinik. Dort stellte man fest, daß dieser arme Hund sterben würde. Man versorgte ihn und gab ihm etwas für die Schmerzen. Aber am anderen Tag lebte er immer noch und er kämpfte. Nach eingehenden Untersuchungen stellte man fest, daß er eine Überlebenschance hätte, wenn man eine Hauttransplatation machen würde. Die Frauen von Apadac überlegten nicht lange. Es ist kaum Geld vorhanden, da die neuen Umstände der Auffangstation,trotz Spenden noch viel Gelder verschlingt. Aber Newton hat es verdient zu leben und sie wollen, daß er die Cahnce bekommt, zu sehen, daß das Leben schön sein kann. Sie wollen ihr letztes Hemd dafür geben. Darum habe ich mich entschlossen, auch hier wieder mit eurer Hilfe Unterstützung zu geben, daß Newton es schafft. Die OPs verschlingt horrende Kosten, aber darüber denkt im Moment keiner nach. Newton wird wegen seiner Tapferkeit in der Klinik bewundert und man gibt ihm eine gute Chance zu überleben.
Mögt ihr hier mithelfen, einen kleinen Teil der OP-Kosten für Newton mit zu tragen? Mir selbst ist beim Anblick der Bilder schlecht geworden, dennoch stelle ich sie ein, damit ihr seht, wie dringend es ist und wie tapfer diese kleine Kerl sein Leid erträgt. Den Namen Newton hat Apadac ihm geschenkt, damit er nicht namenlos bleibt.
Mittlerweile erhielten wir die Aussage von Maria del Mar, und die sieht folgendermassen aus:
Newton lebte bereits bei Apadac, er büxte des nachts aus seinem Zwinger aus und wurde von anderen Hunden von Apadac angefallen. Erst am nächsten morgen wurde er gefunden und in die Klinik verbracht.
Dies ist die unspektakuläre Erklärung der von uns vermuteten Wahrheit, und Maria del Mar ist nicht der deutschen Sprache mächtig, sodass ihr nicht bekannt oder bewusst war, was da an Aussagen im Internet kursierte. Apadac ist also an den gefakten Berichten völlig unbeteiligt und soll daher nicht darunter leiden, dass andere Leute es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.
Daher möchten wir, die Blogredaktion, darum bitten, dass die Leser, die völlig zu Recht sich gegen diese Machenschaften von Spendenabzocke und herzerweichenden, aber erfundenen Stories wenden, dies nicht der Leitung der Auffangstation zu Lasten legen und bitten daher nachdrücklich um Hilfe und Unterstützung für APADAC(Link auf die Spendenseite), denn diese Zustände, die dort herrschen, sind ohne Hilfe von aussen kaum zu bewältigen und zu verbessern.
Was wir nicht unterstützen, sind die Menschen, die APADAC sozusagen "übernommen" haben und Gelder FÜR Apadac einkassieren, ohne entsprechend die Abrechnungen und Einnahmen darzulegen.
Wenn man als gemeinnütziger Verein schon keinen Rechenschaftsbericht abzugeben bereit ist, dann darf man sich nach solch einfach zu durchschauenden Fakes nicht wundern, wenn man in die Kritik gerät.
Die Spenden können APADAC direkt zufliessen, ebenso gibt es einen Paypal- Spendenbutton,
und es ist absolut nicht nötig, APADAC weiterhin unter deutscher "Vormundschaft" zu halten, wo niemand mehr Überblick zu haben scheint, welche Spenden nun für wen oder was zu verwenden sind.
Daher bitten wir alle Leser, APADAC trotz der gefakten Darstellung NICHT fallen zu lassen, da APADAC nicht verantwortlich zu sein scheint für diese Spendenabzocke.
APADAC benötigt mehr denn je Hilfe und diesem Anliegen wollen wir in keinem Fall entgegenstehen.
Daher unsere Bitte: HELFT APADAC, denn dieser Verein befindet sich in Abhängigkeit zu genau den Menschen, die diese gefakten Spendenaufrufe in Umlauf gebracht haben. Nur dann, wenn Apadac genügend eigene Mittel zur Verfügung hat, werden sie in der Lage sein, sich aus den Fängen derer, die APADAC benutzen, um Spenden zu generieren, zu lösen und ihre Tierschutzarbeit weiterzumachen.
Samstag, 14. August 2010
Die Wahrheit über Newton

Dieser Hund war kein Unfallopfer auf offener Strasse, wie dieser Screenshot unzweifelhaft beweist, sondern er war bereits zur Vermittlung in der Auffangstation von Apadac.
Was ihm nun wirklich passiert ist, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, jedoch reichen die Spekulationen bis dahin, die angespannte finanzielle Lage der sogenannten Apadac-Unterstützer
der Finca Lucendum zu verbessern.
Dass die dubiosen Spendenaufrufe für den armen Strassenhund, der von einem Rudel Hunde auf der Strasse zerfleischt wurde und bei Apadac abgelegt wurde, reine Erfindung sind, kann mittels dieses Screenshots eindeutig belegt werden
LINK
Kommentar zu "doppelter Newton"
Der ist nicht nur an zwei Orten gleichzeitig, der kann auch in die Vergangenheit reisen.
Aber Ironie beiseite (dazu ist die ganze Geschichte eigentlich zu traurig) und im Einzelnen:
Im Versorgungsforum schreibt eine gewisse Claudia unter dem Usernamen Scoleta am 7.6.2010 die mittlerweile hinreichend bekannte, anrührende Geschichte von Newton. Hier nachzulesen.
Da heisst es unter anderem:
-Zitat-
Newton wurde auf der Strasse von einer Meute Hunden angegriffen und regelrecht zerfleischt. Vorbeigehende Menschen haben die Meute auseinander gescheucht und Newton ins naheliegende Apadac abgelegt.Ohne gross Nachzudenken haben die Helferinnen von Apadac Newton ins Auto gebracht und ihn in diese Klinik gefahren wo alle Hunde von Apadac und Ralf und Gisi behandelt werden.
-Zitat Ende-
Also bleibt festzuhalten:
Fremde Menschen haben einen bisher bei Apadac unbekannten Hund in einem schwer verletzten Zustand dort abgegeben.
In dem selben Forum schreibt besagte Claudia alias Scoleta am 27.7.2010 (hier nachzulesen) unter anderem:
-Zitat-
Hier sind Fotos vor und nach dem Unfall
-Zitat Ende-
Und tatsächlich gibt es da Fotos des unverletzten Hundes.


Da stutzt dann auch der geneigteste Leser. Wie jetzt? Unbekannter Hund wird schwerverletzt abgegeben, aber Claudia hat Fotos von vor dem Unfall? Und ganz neue Fotos eines genesenen Newton können es auch nicht sein. Nach Angaben der Posterin Claudia braucht Newton dazu noch Monate.
Da eine Kamera, die Bilder aus der Vergangenheit macht, noch nicht nicht erfunden wurde, ist nur eines sicher:
Der Hund war unverletzt und quietschfidel bei Apadac und irgendwann später schwer verletzt.
Was mag da wohl passiert sein?
Claudia schreibt von einem Angriff einer Hundemeute auf offener Strasse. Wie kommen Apadacs Hunde auf eine offene Strasse mit agressiven Hunden? Sehen so Hundebisse aus? Ich weiss es wirklich nicht, vielleicht kann sich ein Tierarzt mal die Bilder ansehen?
Die andere Version der Story berichtet von blutrünstigen Menschen, die den Hund aufgeschlitzt haben. Wer mag das denn dann wohl gewesen sein?
Die Story wurde ja bekanntlich mit einer Vielzahl von Spendenaufrufen im Internet stark verbreitet. Angabegemäss hat sich das auch rentiert, die Spenden sind wohl reichlich gesprudelt. Und es wird immer noch weiter gebettelt. Hätte das auch mit einem lebensfrohen, unverletzten und gesunden Hund so gut funktioniert?
Aus Dritt-Welt-Ländern hört man Berichte von Eltern, die ihre Kinder verstümmeln, weil mit verkrüppelten Kindern der Bettelertrag deutlich höher ist. Sollte es Menschen mit solcher Mentalität auch in Mitteleuropa geben?
Man wird halt nachdenklich.
Plötzliche Heilung des doppelten Newton
Da existieren doch tatsächlich anscheinend 2 Hunde mit dem identischen Namen "Newton" und ganz ähnlichen Schicksalen. Der Unterschied ist lediglich, dass der Eine von anderen Hunden zerfleischt wurde, während der Andere von einem blutdürstigen Menschen aufgeschlitzt wurde.
http://www.streuner-spanien.de/html/newton_s_leid.html


Ansonsten das gleiche Schicksal: Hauttransplantation benötigt, APADAC, Spendenaufruf Lucendum...
Wie gesagt. Zufälle gibt es, unglaublich!
Als wir auf die Übereinstimmung und Unterschiede der Storys hinweisen, geschieht das Wunder: Der eine Newton, und zwar der von blutrünstigen Menschen aufgeschlitzte....(Sie wissen schon), erlebt eine Spontanheilung!
Oder wie sollen wir es uns anders erklären, dass wohl für diesen Newton keine Spenden mehr benötigt werden? Denn plötzlich ist der Spendenaufruf kommentarlos verschwunden.
(im Cache von Google ist er noch auffindbar).
Schade, dass über diese Wunderheilung nicht mehr berichtet wurde. Wo doch sonst der angebliche Behandlungsfortschritt immer so schön tränendrüsen- und geldbörsendrückend dargestellt wird. Auch vermissen wir in diesem Fall die sonst immer so schöne "Spendenabrechnung" nach dem Strickmuster:
Eingenommen (irgend ein Betrag)
Ausgegeben fuer (Dies und Das, was halt so ein kranker Hund so braucht) (derselbe irgendein Betrag)
Diese Spendenabrechnung gab es nur bei dem anderen Newton:
Eingegangene Spenden bis 18.06.2010
569.-- Euro
Uebergeben am 19.06.2010 zum Ausgleich der Behandlungskosten
569.-- Euro
Freitag, 13. August 2010
Bericht über Machenschaften im Tierschutz
(...)
„Im konkreten Fall hatten wir den Hinweis, dass der Transport aus Villena / Alicante 150 Welpen an Bord habe, die in Südeuropa unter erbärmlichen Umständen aufgezogen wurden, um sie dann in Deutschland gegen Schutzgebühr abzugeben“, sagte Dr. Weins. Man wisse aus zuverlässiger Quelle, dass allein für den Transporter und einen Anhänger, die mit Hunden vollgepackt worden seien, rund 5000 Euro Transportgeld an den Spediteur gezahlt würden.
Dieser Transport sei nicht angemeldet gewesen, was nach der „Binnenmarkt-Tierseuchen-Schutzverordnung“ aber der Fall sein müsste. Der Fahrer habe keine Transportpapiere dabei gehabt, die Impfausweise könnten auch gefälscht sein, da man von einem kriminellem Hintergrund ausgehen müsste. Deshalb müsse man den Impfstatus der Hunde feststellen. Denn man könne nicht riskieren, dass Tierseuchen wie etwa die Tollwut eingeschleppt würden. „Außerdem bringen Hunde aus Südeuropa auch Babesien, Leishmaniose oder Herzwürmer mit. Und diese Blutparasiten verbreiten sich über Mücken dann auf andere Lebewesen. Das wird von den europaweit aktiven Tierschützern oft übersehen“, so Weins.
Sonntag, 8. August 2010
Kritischer Bericht im Usinger Anzeiger
Nachts im Dunkel auf dem Parkplatz der Raststätte
07.08.2010 - NIEDERLAUKEN
Tierschützer übernehmen Hundemutter mit sechs Welpen aus Spanien
(mg). Irgendwo in der Grauzone der Legalität arbeiten Tierschützer, die Hunde aus dem Ausland aufnehmen und ihnen eine gute Zukunft bieten. Der Usinger-Anzeiger war nachts bei der Ankunft eines Hundetransportes aus Spanien dabei.
Nach den sonnenverwöhnten Tagen der letzten Wochen ist es unangenehm kalt. Feiner Nieselregen setzt ein. Auf einer Autobahnraststätte im Rhein-Main-Gebiet wird gegen Mitternacht ein Hundetransport aus Spanien erwartet, der sich um gut zwei Stunden verspätet. Zeit genug, um noch einen Kaffee zu trinken.
Um diese Uhrzeit betreten nur wenige Personen die Gaststätte. Die, die kommen, sind sogenannte Adoptanten und fallen auf, weil sie sich suchend umsehen. Eine Frau führt einen Hund und krault ihn liebevoll. Sie wurde von einer Freundin gebeten, zwei Hunde für einen Tierschutzverein in Empfang zu nehmen.
Ein Ehepaar nimmt die einfache Wegstrecke von 300 Kilometern auf sich, um seinen Hund abzuholen. Alle Adopanten fiebern der Ankunft entgegen und hoffen, dass „ihr“ Hund gesund und munter die Reise übersteht.
Niemand von ihnen kennt den Fahrer oder weiß, welcher Wagen kommt. Und doch fällt der weiße Transporter mit spanischem Kennzeichen auf, als er um die Ecke fährt. Zwei Fahrer entdecken die Wartenden, grüßen freundlich durch die verregnete Seitenscheibe und stoppen nur ein paar Meter weiter.
„Normalerweise werden die Hunde irgendwo versteckt am Rande eines Autobahnparkplatzes übergeben“, so Normen Mrozinski von der Tierschutzorganisation Lassy Org. Der Tierschützer sprang ein, als er hörte, dass verschiedene deutsche Tierschutzvereine die „bestellte“ Hündin Lovis mit ihren sechs Welpen nicht mehr aufnehmen können.
„Tierheime sind in Ferienzeiten hoffnungslos überfüllt. Täglich kommen neue Hunde“, klagt Mrozinski. Die Berner-Sennenmischlingshündin aus Spanien kennt er nur von Fotos und einer kurzen Beschreibung. Spanische Tierschützer befreiten die Kettenhündin eines Bauern, der auch mit den Welpen brutal vorgegangen sei.
Mrozsinki hegt Zweifel angesichts des Transportes der Tiere. Zu oft gab es Horrormeldungen in den Medien. So wurde im Oktober 2009 nahe Düsseldorf ein Transport mit 42 Hunden aufgehalten. Die Tiere waren 38 Stunden eingepfercht, die Papiere gefälscht und viele von den Hunden krank.
Wie der 33-Jährige berichtet, handelt es sich meistens um Tierschützer, die mangels Kenntnis und Erfahrung, wie Tiere transportiert werden müssen, die Hunde nach Deutschland holen. Dann herrscht die Meinung vor, dass der strapaziöse Transport besser sei als das Schicksal, welches die Tiere in ihrer Heimat im Ausland erwartet.
In letzter Zeit habe es auch vermehrt kommerzielle Transporte gegeben. Unter dem Deckmantel des Tierschutzes werden illegal Welpen nach Deutschland transportiert und an ahnungslose Tierfreunde verkauft. „Häufig sind dann die Impfausweise gefälscht und die Hunde verhaltensauffällig, weil sie unter schlimmsten Umständen in Massen gezüchtet werden“, so Mrozinski.
Die Hundehändler können so mit einem Transport einige Tausend Euro auf Kosten der Hunde und auf Kosten seriöser Tierschutzorganisationen verdienen. Deshalb legt Mrozinski sich einen Plan B und C zurecht. Für Notfälle trägt er ein Erste-Hilfe-Set bei sich und könnte mit Elektrolytpulver gestressten Hunden helfen. Falls nötig, „würde ich die Polizei und das Veterinäramt verständigen, wenn sich herausstellt, dass der Transport tierquälerisch ist oder hier mit Hunden gehandelt wird.“
Als die Fahrer die Hecktüren öffnen, strömt überraschenderweise kein unangenehmer Duft heraus. Im Gegenteil, der Innenraum mit seinen übereinander gestapelten Käfigen sieht sauber aus. Zu sauber? Mrozinski nimmt an, dass die Fahrer kurz vorher auf einem Parkplatz die Käfige von Urin und Kot befreit haben. Jeder Käfig ist mit einer gefüllten Wassertränke bestückt. Auffällig, dass der Transporter aus einem Kühlwagen besteht. Zwar können die Tiere auch bei größter Hitze mit angenehmen Temperaturen reisen, im Falle einer Panne oder stundenlangen Staus ist aber keine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet. „Fatal, wenn nach einigen Stunden kein Luftaustausch mehr stattfindet“, vermutet der Tierschützer. Die Kennzeichnung eines lebenden Tiertransportes ist nicht ersichtlich. Zudem wurde der Transport nicht bei der zuständigen Behörde angemeldet, wie es eigentlich vorgeschrieben ist.
Darüber machen sich die Adoptanten keine Sorgen. Sie nehmen ihre Hunde freudig an der Rampe in Empfang, wie den kleinen zwölf Wochen alten Boxermischling, der ziemlich mitgenommen aussieht, so dass Mrozinski den neuen Besitzern ein Päckchen mit einer Elektrolytlösung übergibt. Fragen an die Fahrer erübrigen sich. Ob sie überhaupt etwas von der Psyche des Hundes verstehen, ist anzuweifeln. Denn sie begehen den Fehler, erst die Hundemutter aus dem Käfig zu nehmen, die sich stark verunsichert nach ihren Welpen umsieht und deshalb nicht erneut verladen werden möchte. Als nach und nach die 16 Wochen alten Welpen zu ihr in den Wagen kommen, legt sich ihre Angst und die Hunde machen einen überraschend lebhaften Eindruck.
Bei der Überprüfung der Impfausweise stellt Mrozinski fest, dass alle notwendigen Impfungen vorhanden sind. Stutzig macht ihn allerdings die Tatsache, dass die vorgeschriebene Frist zur Ausreise auf den Tag genau passt. „Ich vermute, dass die Ausweise vordatiert wurden. Ein sogenannter Titer-Test wird zeigen, ob die Impfung korrekt ist oder nicht.“
Ach ja, die Kosten: Pro Hund bekommen die Spanier 130 Euro, wovon für den Tranport 100 Euro berechnet werden sowie fürs Chipen und das Impfen 30 Euro.
Mittlerweile haben sich die sechs Welpen und ihre junge Mutter gut bei den Tierschützern in Weilrod-Niederlauken eingelebt. Sie wurden medizinisch überprüft. Alle Hunde sind wohlauf und suchen ein neues Zuhause.
Leserkommentar:
Der Artikel ist inhaltlich vollkommen richtig, und die angeblichen Gründe, warum man jeden Monat hunderte von Hunden , z.T. schwer krank im Transporter quer durch Europa schaukelt oder in den Tod fährt, hat ausschliesslich monetäre Gründe. Die Beteiligten sind untereinander in mafiösen Strukturen verbandelt, man "kennt sich" in der Szene, meist arbeitslose Deutsche, gern Frauen, um die 50, denen man die Tierschutzmasche locker abkauft, die Transporte machen dann gescheiterte Existenzen, ebenfalls Deutsche, männlich, die pro Transport mal eben 5000 Euro einsacken, ohne Steuern, versteht sich.Da der Artikel relativ vorsichtig die Hintergründe beschreibt, wird er wohl in der Szene noch nicht für Aufruhr sorgen. Aber Tatsache ist, solange die gesetzlichen bestimmungen nicht eingehalten werden, weil Zeitungen sich scheuen, Ross und Reiter zu nennen und die Behörden zu informieren, wird es immer wieder zu Todesfällen kommen und die Tiere, die auf gut Glück herumgetourt werden sind nichts weiter als illegales Transportgut, tot oder lebendig, ganz nach Tagesform.
DAS hat nichts mit Tierschutz zu tun, das ist Tierhandel. Ebenso wie die sog. Tierschutzorgas, die Monat für Monat hunderte Hunde mit schweren Durchfällen, ansteckenden Krankheiten und ungeimpft durch die Lande schicken, oder so wie die angeblichen "privaten Tierschützer"-->(klick)http://www.verlassene-pfoten.de/wbb2/print.php?threadid=3303&page=1&sid=3c3653891cf5470c9477d690f4340006 die Hunde mittels illegalem privaten Transport nach Deutschland schaffen, und dabei noch nicht mal Unrechtsbewusstsein haben. Hier ist die Behördenmacht gefragt, solcherlei Unverstand und Geschäftemacherei abzustellen.
Da werden eigenständig Diagnosen gestellt, werden Medikamente herumgereicht und verabreicht
(klick zum Text)
und diese Hunde sterbenskrank dann munter unter unhaltbaren Umständen nach Deutschland eingeführt
Zitat aus Streunerhunde.de:
Nachtrag vom 08.02.2004:
Kurz nach der Übernahme der Welpen stellte sich heraus, dass sie alle eine furchtbare Krankheit aus Griechenland mitgebracht haben und zwar die Parvovirose.(...)All diese Missstände aufzudecken würde Bände füllen, aber vielleicht wachen die Behörden ja doch mal auf, und vielleicht begreift die Bevölkerung, dass Tierschutz nicht nachts und im Dunklen stattfinden muss, wenn er ordnungsgemäss und vernünftig gemacht wird.
Einen Hund aus Spanien für 130 Euro, und dann 500 Euro für die weitere tierärztliche Behandlung, das ist die Realität.
Einen Hund vernünftig und gem. des Tiersschutzgesetzes einzuführen birgt höhere Kosten, aber dafür bekommt man dann auch ein Tier, das nicht gestresst und halbtot auf einem Massentransport illegal und möglicherweise krank eingeführt wurde.
Am besten holt man "seinen" Hund direkt in Spanien ab, günstige Flüge gibt es heute bei allen Fluggesellschaften, und die Tiere haben keinen potentiellen Todestransport vor sich.
